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Archiv für die Kategorie ‘Uncategorized’

Mal wieder gelesen

used books

Image by babblingdweeb via Flickr

Heute in eigener Sache: Ende Oktober hatte ich eine Lesung in der Stadtbücherei Konz (das liegt direkt bei Trier) und es war ein netter Erfolg, die Besucher konnte ich rund zwei Stunden gut unterhalten und es wurden sogar einige Bücher verkauft. Es erschien auch ein Artikel im Trierer Volksfreund. Wäre schön gewesen, hätten die Damen der Bücherei ein wenig mehr Werbung gemacht, es fiel ihnen erst abends ein, dass die Uni Trier eine Japanonologie hat und die Studenten auch interessiert sein könnten.

Aber ich bin selbst kaum besser im PR, hätte ja wohl VOR der Lesung darüber berichten sollen und nicht erst im Anschluss. Ich gelobe Besserung! Und wer weiß, vielleicht findet sich hier und da noch ein Besucher?!  Ich würde mich freuen!

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Auf einer recht kritischen Seite habe ich den folgenden Spot gefunden.  Nach einem halben Jahr steigt die Sorge der Bevölkerung um die Zukunft ihrer Kinder.

Hier noch eine Karte mit ganz genauen Messdaten. Es zeigt die Menge an Radioaktivität im Boden seit März 2011. Es wird erwartet, dass sich diese Menge in drei Jahren halbieren wird.

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Geiger-Müller radiation detector.

Image via Wikipedia

Noguchi Kunigazu (Nihon University) hat ein Buch geschrieben auf das viele Japaner sicherlich schon gewartet haben.  Noguchi, ein häufig zitierter Eperte für Strahlenschutz, versichert in seinem neuen Buch, dass Konsumenten sich um Lebensmittel nicht allzu sehr zu sorgen brauchen. Gegenwärtig weisen alle Produkte, sei es nun Gemüse, Fleisch  oder Milchprodukte Werte auf, die weit unter den Richtlinien der Regierung lägen. Das gelte auch für Produkte aus Fukushima. Für Verbraucher, die sich trotzdem sorgen, dass so Einiges durch das Überwachungsnetz rutschen könnte ( als Beispiel nennt er das Fleisch von Rindern aus Fukushima die mit kondaminiertem Heu gefüttert wurden und im Juli landesweit verkauft wurden) oder Familien mit kleinen Kindern empfiehlt er eine ebenso simple wie effektive Methode: Alles gründlich abwaschen. Fleisch sollte durchgebraten sein und weißer Reis sei momentan die bessere Option. Nur bei Seetang aus Fukushima rät auch Noguchi, in den nächsten Jahren die Finger zu lassen. Hoffen wir, dass das Buch bald auf Englisch erscheinen wird, die Nachfrage ist eindeutig da!

Noguchi Kinikazu: “Hosha no Osen kara Kazoku o mamoru Tabekata no anzen Manyuaru”  (The Safety Manual for Protecting Your Family from Radiation Contamination), erschienen bei Seishun shuppansha, 1000Yen.

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Anscheinend nicht,  sagt zumindest der folgende Film:

Mother`s Way, Daughter`s choice. 

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tsunami warning #1583

Image by Nemo's great uncle via Flickr

Forscher der Universität Hokkaido haben bestätigt, dass die Küste der Präfektur Miyagi in den letzten 6000 Jahren von mindestens 6 gewaltigen Tsunami getroffen wurde, die letzte wohl im 17.Jahrhundert (1611 Keicho-Erdbeben) , dazwischen müssen regelmäßig alle 30-40 Jahre  immer “kleinere” statt gefunden haben, die sich aber nicht mehr belegen lasssen. Sie fordern die Regierung auf, unbedingt auf bessere Schutzmaßnahmen zu achten. Darüber berichtete die Japan Times am 23.August 2011.

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Starb früher der treue Taro oder Hachi, grub man hinten im Garten ein Loch und das war`s dann meist. Andere Gassigeher sprachen noch ihr Bedauern aus und den Rest der Nachbarschaft kümmerte der Verlust nicht allzu sehr. Heute ist das auch in Japan anders. In Zeiten von Kindermangel sind  Katze und  Hund in der Familienhierarchie aufgestiegen und haben sich ein ordentliches Begräbnis verdient. Glaubt man zumindest den eingschlägigen Internetseiten, die von Leichenstarre bis korrekten Blumenschmuck mit Opfergaben (O-Ton: “Vergessen Sie nicht seine Lieblingsleckerli!”) jeden Schritt des Abschieds erklärt. Erdbestattung oder Kremation? Aus Platzgründen empfehlen die japanischen Experten Letzteres,  so können Fifis Überreste bis zu Herrchens Ende auf der Anrichte im Wohnzimmer verbleiben.  Um dann gemeinsam zur letzten Ruhestätte getragen zu werden. So ein Doppelgrab ist hier schon möglich. In tokyo kommt auch schon das Krematorium ins Haus , das Beerdigungsinstitut Japan Pet Ceremony hat einen Kleinbus umgerüstet und kremiert Ihr Haustier direkt vor Ort. Nach zwei Stunden ist alles vobei und die Knochen kommen daheim in die Urne. Das Geschäft boomt, an manchen Tagen rücken die Damen und Herren in Schwarz bis zu zehnmal aus. Der kleinste “Kunde” war bislang ein Hamster, gewöhnlich kommt der Anruf aber von Hundebesitzern. Der Serivce bietet außerdem die Garantie, dass später tatsächlich die richtige Hundeasche an Herrchens Seite liegen wird.  In letzter Zeit häufen sich die Skandale in der Tierbestattungsszene. So wurde in der Präfektur Saitama ein Unternehmer verhaftet, der die anvertrauten Kadaver nicht kremierte sondern sie in Plastiksäcken im Wald verschwinden ließ. Andere Tierbesitzer werden mit horrenden Rechnungen regelrecht erpresst, während ihr Tier im Ofen verbrennt. Die Tierbestatter bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone, viel kann man gegen sie nicht ausrichten. Also doch wieder selbst zum Spaten greifen? Noch ein Tipp, wenn Sie zu so einer Bestattung gebeten werden: Sagen Sie niemals “Ihr könnt euch doch einen neuen Hund anschaffen!” Murmeln Sie Mitgefühl und vergessen Sie ja nicht die Blumen. Die japanischen Blumenhändler kennen sich da mittlerweile aus und beraten Sie gerne.  Hundekekse geht natürlich auch als Grabbeigabe. Aber aufpassen, dass nicht einer der anwesenden Trauerhunde mit in die Grube springt!

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