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Archiv für die Kategorie ‘Reise’

Pandabären nach Sendai

Giant panda

Image via Wikipedia

Pandabären sollen als Leihgabe an den Zoo in Sendai kommen, wenn es nach dem Willen der japanischen Regierung geht. Die Bürgermeisterin von Sendai Emiko Okuyama verkündete diesen Wunsch  am 17.Oktober. Die in Japan äußerst beliebten Tiere sollen Kindern in der zerstörten Region wieder Mut machen. Der chinesische Botschafter will die Anfrage nach Beiing weiterleiten. Der Zoo rechnet sich gute Chancen aus weil 2012 ein Jubiläumsjahr sein wird: seit 40 Jahre bestehen diplomatische Beziehungen zwischen China und Japan. Außerdem hatte China schon einmal geholfen: im Jahr 2000 verlieh es ein Pandapärchen an den Zoo von Kobe um der Region nach dem Erdbeben von 1995 seine Unterstützung zu zeigen. Gegenwärtig gibt es 11 Pandas in Japan, allesamt weiterhin im Besitz Chinas. So sind die zwei Pandabären im Zoo von Ueno  für 10 Jahre ausgeliehen und das lässt sich China auch bezahlen. Die Leasingsumme liegt bei rund $950.000. Ist der Preis vielleicht Schuld daran, dass wir in Deutschland nur einen Großen Panda, BaoBao  im Berliner Zoo haben?

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Tohoku

Nun darf man also wieder, nein, man soll es sogar… in die verwüsteten Gebiete Tohokus reisen. Ab Mitte September bieten mehrere japanische Reiseagenturen unter einem gemeinsamen Logo (Go Tohoku!) Kurztrips in den Norden an, das Ganze läuft unter dem Slogan:  Schauen, Essen, Mitfühlen.  Mit dem Konsum soll der Katastrophentourist der Region wirtschaftlich auf die Beine helfen, denn dort oben gab es vor allem Landwirtschaft und Tourismus. Ist das moralisch okay oder soll ma ndie Region nun meiden wie die Pest, was den Leute ndort oben auch nicht so recht helfen wird. Sie leben vom Tourismus, wenn das also derAnfang für einen Neustart ist, warum nicht?!

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Nun ist es soweit: In der Stadt Hachioji vor den Toren Tokyos widmet sich nun der erste Tempel Japans ganz den femininen Fantasiegestalten der Manga- und Animewelt. Auf Wunsch des Abtes vom Tempel Ryōhōji gab man eine neue Figur der Himmelsgöttin der Beredsamkeit, auf Japanisch Benten oder auch Benzaiten, bei der populären Illustratorin Toromi in Auftrag. Sie stellte die Glücksgöttin, sie gilt als Beschützerin von Tanz und Musik, in typischer Moe-Manier dar, ein zartes Persönchen im rosa Kleidchen und weißen Kniestrümpfen.  Seit auch noch ein Maid-Café auf dem Tempelgelände eröffnet hat, strömen angeblich die Besucher aus dem In- und Ausland. Der Abt ist es zufrieden: „Wenn allein dadurch mehr junge Leute zum Gebet kommen, hat unsere Moe-Göttin ihren Zweck erfüllt,“ so ein Zitat der Zeitung Keizai Shimbun. Und ein kleines Wunder hat sich auch schon ereignet: Ein vierzigjähriger Arbeitsloser fühlte sich vom ungewöhnlich bunten  Tempelschild angezogen, hätte durch Gebete vor der fröhlichen Göttin zur Ruhe gefunden und endlich auch wieder eine feste Anstellung! Der Göttin sei Dank.

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Mit einem einfachen Gang zur Toilette müssen sich die Damen in Osakas JR Bahnhof Umeda nicht mehr zufrieden geben. Waschraum, Umkleidekabinen, Bügeleisen und Bügelbrett stehen hier ebenso bereit wie Haarföns, Lockenstäbe und eine große Auswahl an Make-up. Der Mini-Schönheitssalon Angelbe kostet gerade mal 300Yen für 60 Minuten uneingeschränkte Nutzung. Seine Zielgruppe sind die weiblichen Reisenden der Nachtbusse, die morgens nicht allzu verknittert in Osaka ihr Tagesgeschäft antreten wollen. Nachmittags nutzen Schülerinnen den günstigen Service, am Abend kommen die Angestellten bevor es in die nächste Bar geht. Sogar Kimonos können ausgeliehen werden, Schülerinnen einer Kimono-Fachschule helfen beim Anziehen. Doch das kostet dann extra und verlangt eine Reservierung. Zu finden ist die kleine Oase im 2.Stock des Float Court Building gleich vor dem Südeingang der Ticketschranken. Angelbe Self-Makeup Lounge, 6:30-22:00Uhr, kein Ruhetag. 300Yen/60Minuten freie Nutzung einschließlich kostenlosem Kräutertee.

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Ohne Cash keine Souvenirs!

Schon Ende letzten Jahres verkündete die Seven Bank, an ihren Geldautomaten in den Seven- Eleven- Convenience Stores für die meisten Kreditkarten aus Übersee den Service einzustellen. Nun ist es amtlich: Kunden mit Master Card, Cyrus und Maestro müssen sich eine andere Bank  suchen. Die Seven Bank akzeptiert nur noch Visa, Visa Plus, American Express, JCB, China Union Pay, Discover und Diners Club.

Zum Glück gibt`s noch die Post: Seit 2009 versorgen sie flächendeckend ganz Japan mit Internationalen Geldautomaten (ATM). Je nach Größe der Zweigstelle variieren jedoch die Öffnungszeiten. Garantiert 24- Stunden- Service hat zum Beispiel die Hauptpost in Tokyo (Bahnhof Tokyo Ausgang Marunouchi), ausgenommen Sonn- und Feiertage!

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