Diesmal nichts aus Japan sondern aus der Heimat und von mir selbst. In den letzten Tagen habe ich einen weiteren Abschnitt meines Buchs über japanische Geschichte fertig bekommen aber anstatt mich zu freuen bin ich furchtbar unzufrieden. Thema war die Edo-Zeit, Schwerpunkt sind die politischen Strukturen und darunter leidet die bunte Welt der Kabuki-Künste und der Geishas und Prostituierten. Wer weiß schon, dass Millionen Menschen in der Edo-Zeit schlichtweg verkauft, verhungert oder ausgesetzt wurden? Und dass es nicht einfach “Puff” gemacht hat und das Land dem Westen die Tore öffnete? Darüber könnte ich ein eigenes Buch schreiben aber der Verlag will das als einen Abschnitt, noch nicht einmal als Kapitel. Das quält und das geht auch irgendwie auf Kosten der Unterhaltsamkeit, bestimmte Daten und Fakten müssen einfach rein und Nettes fliegt dann wieder raus. Noch kann ich den Text ändern und das werde ich auch. Diese Woche heißt es also: Umformulieren, Sätze polieren und neu schreiben. Hat noch jemand einen Wunsch, was unbedingt mit in die Edo-Zeit rein soll? Noch passt`s.

Nur den Wunsch, dass das Buch in meinem Regal steht, wenn fertig. Dein Letztes ist schon ganz zerlesen :-)
Andreas
Danke für den netten Kommentar, das Buch soll im Frühjahr erscheinen ( und dann folgt noch eins im Herbst!).