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Archiv für Oktober 2011

Pandabären nach Sendai

Giant panda

Image via Wikipedia

Pandabären sollen als Leihgabe an den Zoo in Sendai kommen, wenn es nach dem Willen der japanischen Regierung geht. Die Bürgermeisterin von Sendai Emiko Okuyama verkündete diesen Wunsch  am 17.Oktober. Die in Japan äußerst beliebten Tiere sollen Kindern in der zerstörten Region wieder Mut machen. Der chinesische Botschafter will die Anfrage nach Beiing weiterleiten. Der Zoo rechnet sich gute Chancen aus weil 2012 ein Jubiläumsjahr sein wird: seit 40 Jahre bestehen diplomatische Beziehungen zwischen China und Japan. Außerdem hatte China schon einmal geholfen: im Jahr 2000 verlieh es ein Pandapärchen an den Zoo von Kobe um der Region nach dem Erdbeben von 1995 seine Unterstützung zu zeigen. Gegenwärtig gibt es 11 Pandas in Japan, allesamt weiterhin im Besitz Chinas. So sind die zwei Pandabären im Zoo von Ueno  für 10 Jahre ausgeliehen und das lässt sich China auch bezahlen. Die Leasingsumme liegt bei rund $950.000. Ist der Preis vielleicht Schuld daran, dass wir in Deutschland nur einen Großen Panda, BaoBao  im Berliner Zoo haben?

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Auf einer recht kritischen Seite habe ich den folgenden Spot gefunden.  Nach einem halben Jahr steigt die Sorge der Bevölkerung um die Zukunft ihrer Kinder.

Hier noch eine Karte mit ganz genauen Messdaten. Es zeigt die Menge an Radioaktivität im Boden seit März 2011. Es wird erwartet, dass sich diese Menge in drei Jahren halbieren wird.

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Image by ex.libris via Flickr

Diesmal nichts aus Japan sondern aus der Heimat und von mir selbst. In den letzten Tagen habe ich einen weiteren Abschnitt meines Buchs über japanische  Geschichte fertig bekommen aber anstatt mich zu freuen bin ich furchtbar unzufrieden. Thema war die Edo-Zeit, Schwerpunkt sind die politischen Strukturen und darunter leidet die bunte Welt der Kabuki-Künste und der Geishas und Prostituierten. Wer weiß schon, dass Millionen Menschen in der Edo-Zeit schlichtweg verkauft, verhungert oder ausgesetzt wurden? Und dass es nicht einfach “Puff” gemacht hat und das Land dem Westen die Tore öffnete? Darüber könnte ich ein eigenes Buch schreiben aber der Verlag will das als einen Abschnitt, noch nicht einmal als Kapitel. Das quält und das geht auch irgendwie auf Kosten der Unterhaltsamkeit, bestimmte Daten und Fakten müssen einfach rein und Nettes fliegt dann wieder raus.  Noch kann ich den Text ändern und das werde ich auch. Diese Woche heißt es also: Umformulieren, Sätze polieren und neu schreiben. Hat noch jemand einen Wunsch, was unbedingt mit in die Edo-Zeit rein soll? Noch passt`s.

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